NOBEL-NAZIS AUF SYLT: "Das hat uns am meisten geärgert" - Jetzt spricht der Chef des Pony-Clubs

NOBEL-NAZIS AUF SYLT: "Das hat uns an Meisten geärgert" - Jetzt spricht der Chef des Pony-Clubs
Der Geschäftsführer des „Pony“-Club in Kampen, Tim Becker, will nach den Nazi-Gesängen in seinem Sylter Lokal den Song "L'amour Toujours" des italienischen DJs Gigi D'Agostino nicht mehr spielen. Im Nachrichtensender WELT TV sagte Becker: „Wir werden auch dazu anhalten, dass das auch andere Gastronomen nicht mehr machen. Das ist natürlich für den Künstler schade, aber wenn so ein Song wirklich missbraucht wird für so was, sollte man da keinen Nährboden geben.“
In Zukunft müsse man insgesamt ein Auge darauf haben, welche Songs gerade mit bedenklichem Inhalt umgetextet würden. In diesem Fall habe er das schlicht nicht gewusst, so Becker: „Wir wussten halt von diesem Lied wirklich nicht, dass das in diesem rechten Bereich so missbraucht wird und sind auch ein bisschen verärgert darüber. Aber es ist halt ein Lied, das von allen DJs immer mit benutzt wird. Selbst der HSV spielt es: Wenn ein Tor geschossen wird, wird immer diese Sequenz gespielt, um die Leute so ein bisschen aufzuwecken und auch zu pushen. Das ist eigentlich gang und gäbe. Aber auch da versuchen wir in Zukunft auch mehr sensibilisiert zu sein und auch mit Vereinen zusammenarbeiten, die sich ein bisschen besser auskennen und sagen: ´Hier, bei den und den Liedern, da entsteht gerade was!´- und dass so was von unseren Playlisten auch verschwindet komplett.“
Er selbst und die Mitarbeiter des „Pony“-Clubs seien von dem Gesangs-Video „schockiert“ gewesen. Am Abend selbst habe das niemand mitbekommen: „Pfingsten ist eine der größten Veranstaltungen, die es auf Sylt gibt für die Gastronomie. Bei uns im Laden waren zu dem Zeitpunkt circa 3 bis 4 100 Leute mit DJ und großer Anlage. Man kann sich das vorstellen wie auf einem Konzert oder Festival, also auch von der Lautstärke. Und es gibt dann viele Leute, die auch mitsingen, die aber den normalen Text mitgesungen haben. Und dann diese fünf Personen, die es jetzt waren, von denen wir auch die Namen übermittelt haben, haben in dieser Menge dieses Video gemacht. Und wir haben auch selber eine Videoüberwachung, die auch den Sound und das alles mit aufnimmt. Und die zeigt auch ganz klar, dass das Gros der Menschen - also die 99 % außer diesen fünf Leuten - den normalen Text mitgesungen hat. Und das sieht man auf den Bildern und kann es auch hören, weil es halt wie gesagt den Sound ist. Und das war für das Personal an der Bar und auch für die Security nicht rauszuhören. Und die haben sich natürlich irgendwie auch einen Vorwurf gemacht und gesagt ´Hätten wir nicht…?`. Aber auf einem Konzert hört man nicht, was zwei, drei Meter oder so neben einem passiert. Da ist einfach die Lautstärke zu groß.“
Nach dem bereits erteilten Hausverbot kündigte Becker an, „natürlich auch noch mal zivilrechtlich zu schauen, wie wir da weitermachen können - das machen wir nächste Woche mit einem Rechtsanwalt.“
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